Weh, oh Weh

Ein Monat Spielzeit vorzeitig beendet.

Die letzten Tage sehr viel nachgedacht.

Mein kleines Hobby Back to BC ruht seit einiger Zeit. Erst die Erfahrung „Offi“ mit den skalierenden Gebieten, dann ein Selbstversuch : wie war Vanilla eigentlich so?

Kommen wir erstmal zum „Offiziellen“. Skalierende Gebiete, die hatten mich neugierig gemacht, nachdem man mir 1 Monat Spielzeit geschenkt hatte.  Hm, an sich eine super Sache.  Nur solche hübschen Dinge hätte ich mir schon zu Cata gewünscht, als Deathwing Azeroth terraformte. Im Forum wird herumgehatet, ja, auch ich gehöre zu den Hatern. Den Stillen.

Man muss das Rad ja nicht neu erfinden, aber Anregungen für Räder kann man sich wunderbar von anderen Spielen abschauen. Blizzard neigt nämlich dazu, gehörig über das Ziel hinauszuschießen, bei solchen Verschlimmbesserungen.

CasterDD vs phys. Schaden : Physischer Schaden wins. Nicht nur, da man als Caster länger auf den Mobs rumnuckelt. Sondern auch, weil manche Casterclassen von der Skillvergabe her dämlich sind (vgl Frostmagier, 2-3 Spells, den Proc dazu gibts ab Stufe 30..? *slowclap*).

IniEXP Nerf, brauch ich wohl nichts weiter dazu sagen, die Wartezeiten (wenn überhaupt erkennbar) sprechen da eine sehr deutliche Sprache. Selbst für Questzwecke geht kaum noch jemand.

Alphaeinladungen. Bin ich nicht scharf drauf, brauche ich nicht.  Wohin Alphainvites führen, hat mir damals auf Allianzseiten eine Gilde sehr schön vor Augen geführt. Deren MT hatte einen Legionalphazugang.  Doch statt ausgiebig zu testen, testete er die schnellste Levelroute. Wird nun nicht anders sein, statt auf Bugs wird auf den kürzesten Levelweg gecheckt.

Kommen wir zu meiner Frage : Wie war Classic eigentlich so?

Ich, die in der Blütezeit von Burning Crusade begann, also schon in einer stark entschärften Variante von „Classic“, wollte es wissen. Einiges war mir ja noch geläufig, hihi. Mit Stufe 40 reiten dürfen war der erste Punkt.

Nungut, mich für einen der vielen Classicprivaten entschieden, Account erstellen  und einloggen, ab dafür.

Spätestens im Sumpfland wäre für mich auf offizieller Seite erstmal Schluß gewesen. Die Dunkeleisenzwergeecke ist nämlich ein Elitegebiet und als Stoffträger ist man ein OneHitWonder 😉

Das bringt mich zur letzten, entscheidenden und für mich sehr spannenden Frage :

Bringt Blizzard das originale Vanilla live auf die Server oder eine entschärfte Version mit allen Luxuriositäten, die manch einer im ofiziellen Forum „Quality of Life“ Änderungen nennt? Sprich : Erbstücke, Level 1 Chaffeur, Level 20 Reiten, accweite Gäule etc.

Wobei ich lieber das originale Vanilla gern hätte, scheiß auf QoL.

 

Advertisements

Die Tage mal wieder…

Hab ich ein wenig auf MMO Seiten gesurft und bin über die 7.2 Ankündigung gestolpert.

Zeitlose Scheissinsel 4.0.

Warum 4.0?

Da wären einmal die Insel des Donners, die Zeitlose, der Dschungel… und jetzt.

Blizzard kapierts einfach nicht…

Schon zu MoP Zeiten konnte ich diesem Grindfest nix abgewinnen, zu WoD noch weniger. Danke an Gott, das ich ausgestiegen bin.

Da stellt sich mir die Frage, warum man WoW nicht langsam auslaufen lässt, ein oder zwei AddOns noch nachschiebt und das Ganze dann einstellt.

Schau ich mir den Vergleich von damals bis heute an… heute schüttel ich nur noch mit dem Kopf. Über die Gamedesigner, über Entscheidungen, über die Community. Ganz besonders über die Community. Ich glaub, negativer sind nur LoL und CS.

Unverständlich auch, warum man zu Legion die Comm in ein derartiges Korsett presst. Weltquests, Petbattlequests, Kochquests, Berufsquests, Artefaktmachtquests, Ordenshallenkampagne, Lorequests. Das Questlog ist eigentlich immer gut gefüllt, manche Quests ziehen sich, die Petbattlequests verstopfen bei jedem Charakter das Log, da accweit.

Und die Ausrede, das man mit der Artefaktmachtentwertung (die Tokens, die man bis 7.2 sammelt werden wertlos, grau ) die Spieler vor sich selbst schützen wollte, klingt wie ein Zitat aus einer billigen Seifenoper. Ist ja nicht so, das die Spieler drauf hingewiesen haben, die Tester waren, nech. Nö, man hält es für eine grandiose Idee, aber nur solange, bis pfiffige Gamer dahinter kamen, das Seelenschlund fix geht und haben diese Instanz bis zum Exitus gefarmt, Artemacht gesammelt. Angefangen, sie in die Bank zu stopfen, als die Mainwaffe voll war.

Dann fällt den Torfköpfen in den USA auf, das das ja SO nicht im Sinne des Erfinders war. Ja, Torfköpfe! Ich könnte glatt nerdragen, wenn zweifelhafte Dinge live gehen. Man könnte den Eindruck gewinnen, die Entwickler spielen ihr eigenes Spiel nicht mehr, lassen Maltes für sich arbeiten, die mit Dartpfeilen auf Designentscheidungen zielen und meilenweit daneben schießen.

Also, dann auf auf auf eine neue Grindinsel, deren Hintergrund wahrscheinlich mehr als zweifelhaft ist. Och ja, wir haben da zufällig ne Insel gefunden und konnten uns ein kleines Eck sichern, von wo aus der sabbernde Zomb….. ääh, Spieler sich aufmachen darf, lustige blaue Bälkchen zu füllen von der Länge der A3.  Dieses System hatte mich zu WoD schon angekotzt, im Dschungel hab ich mich nur solange aufgehalten, bis ich die Rufanforderungen fürs Fliegen voll hatte. Danach hat mich die Insel nie wieder gesehen. Ich spechte nach dem neuen AddOn, werde aber wahrscheinlich (nein, ziemlich sicher) den Torfköpfen nicht mehr den Hintern pudern mit meinem Geld.

Ich freue mich eher über die Ankündigung, das auf dem Privatserver das Sunwellplateau in die Testphase geht und die Insel von Quel Danas schon fast fertig ist.  Aber am meisten freue ich mich auf Karazhan 😉  Ist zwar noch „etwas“ Weg dahin, aber es macht sich.

Was mir auffiel, auf dem Server spielen viele ältere Semester, teils noch welche, die Classic WIRKLICH gekannt und gespielt haben. Fragt man sie nach dem Grund, warum sie auf *Eigenzensur* spielen… Einige, weil sie von der heutigen Comm angenervt sind, dem Verhalten und dem Umgangston.. einige, weil sie Blizzards Entscheidungen über Klassenänderungen nicht nachvollziehen können… und einige, die Old Azeroth schmerzlich vermisst haben.

Gemütlich

Tingelt sich mein Charakter durch die Königreiche und steht kurz vor Stufe 40.

wowscrnshot_012917_102022wowscrnshot_012917_102032

Wie man sehen kann, war ich fleißig. Teufelsjäger und Verzauberte Goldblutrobe, Quests die eine halbe Weltreise nötig machten…who cares?

Ich bin dort entspannt hingeritten, hab geholt was ich brauchte – inklusive der Flugpunkte. Und bin dann gemütlich per Mietgreif retour gegondelt.

Auch habe ich mal 2 Tage nix gemacht, sondern offline Bücher gelesen. Ohne Angst und Druck, etwas zu verpassen. Kein Weltquestdruck, kein Artimachtdruck, kein “ das und das muss ich heute noch erledigen für X,Y oder Z.

Weiterer spannender Punkt: der Skillkauf. Oft stehe ich vor dem Lehrer und überlege, welche Spells für mich wichtig sind, welche für meine Dämönchen…  und welche ich „stehenlassen“ kann. Alle zu kaufen macht mich pleite 😀

Vielleicht wird es ja ein wenig besser, wenn ich in die “ höheren“ Gebiete komme, also von den Silberbelohnungen bei den Quests und Lootsilber. Mal abwarten.

Soweit von der „BC reloaded“ Front.

Am Wochenende hab ich bei einem Kumpel mal bei The Secret World reingeschnuppert.

Ich hab bis Kingsmouth Mitte gezockt. Interessanter Ansatz, was die Waffen und das Skillrad angeht, spannend hingegen sind die Rätsel. Mal was anderes als MMO Einheitsbrei.

Vielleicht lasse ich mir das Spiel schenken.. vorerst möchte ich nämlich erstmal kein Geld mehr ausgeben für Spiele. Also, sie käuflich erwerben.

Sonnige Grüße!

Westfall und Rotkammgebirge

Mein Charakter (menschliche Hexe) levelt gemütlich.

Erst durch Westfall, einmal im Leben wieder Defias verhauen, den Boten abfangen.

Zwischen Späherkuppe und Seenhain hin und her gondeln, unterwegs Bejeweled spielen auf dem Liniengreif.

So langsam zu leveln macht Spaß, denn ich weiß, mit Stufe 70 hab ich das Ende meines Weges erreicht.

Weiterlesen „Westfall und Rotkammgebirge“